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Du hast mich entfolgt, du kannst nicht mein Freund sein!

Diese Blogpost handelt von Twitter und der Welt da draußen. Er dürfte insofern vor allem Menschen interessieren, die in beiden Welten unterwegs sind. Dies vorweg.

Es geht um die auf Twitter offenbar essentielle Frage, welche Netiquette zwischen Followern gelten soll, wenn uns ein Mensch auf Twitter und im sogenannten Reallife sympathisch ist, wenn ich ihn also näher oder sogar persönlich kenne, ihn schätze und seinen Charakter mag. Darf man hier trennen, genauer; darf man sich trennen, wenn einem seine Tweets nicht mehr gefallen oder dessen Art zu twittern nicht mehr zusagt?

Lassen Sie mich an einem aktuellen Beispiel beschreiben, worin der Diskurs besteht: Heute twitterte ich folgenden Tweet, als Reaktion auf einen konkreten Anlass:

Es gab hierzu einige Replies und DM’s mit unterschiedlicher Intention und Aussage. Beispielhaft führe ich hier zwei an, die das Spektrum der Meinungen widerspiegeln und deren Veröffentlichung mir von den Autoren gestattet wurden. Ich habe sie anonymisiert, weil deren Name nichts zur Sache tut:

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Geht es hier also um solch immanent wichtige Fragen wie Anstand und Moral, gar um einen Ehrenkodex der von Twitter ins reale Leben wirkt?

Aus meiner Sicht sagt ein Following auf Twitter überhaupt nicht’s darüber aus, ob mir ein Mensch sympathisch ist. Man folgt jemanden aus vielen Gründen, z.B. weil man am Thema interessiert ist, weil die Tweets gefallen, möglicherweise auch aus Sympathie oder weil er ein sehr aktiver Follower ist. Mir erscheint es geradezu absurd, dass auf Twitter vermehrt eine Entfolgung zur Gemeinheit, Schande, Skandal oder Zumutung stilisiert und derjenige mit einem immer währenden, persönlichen Stigma belegt wird.

Ohne Frage: Es ist nachvollziehbar, dass jemand verletzt, traurig oder schlicht verärgert über diesen Akt der Trennung auf Twitter ist, da finde auch ich mich gelegentlich wieder. Aber deswegen einen Menschen mit Verachtung strafen, der mir im Reallife sympathisch war? Was maßen wir uns an, Twitter zum Maßstab von Gut & Böse, von Moral, Menschenkenntnis und Gerichtsbarkeit zu erklären?

Ich twittere nach meiner Façon, folge & entfolge nach meinen Regeln und Prinzipien (welch verstaubtes Wort) und ich hoffe, dass dies jeder andere ebenso hält. Daran den Wert eines Menschen -egal ob auf Twitter oder im Reallife- festzumachen ist abwegig und dumm.

Einen schönen Feierabend und gerne auch ihr Feedback wünscht,

Ihr Maulwürfel

 

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Kurzmitteilung

Der EinWurf zum Sonntag

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Du erzählst mir etwas von Hauls & Hashtags wie #Twitterfame, #Instafame. Du fabulierst von Elite und Hautevolee-Accounts.
Was bitte soll das für eine Berühmtheit sein?
Ist es vielleicht an der Zeit ist, dass du die Spielregeln von Social Media einmal kritisch in Frage stellst? Den ständigen Vergleich, die Aufmerksamkeitssucht, die Selbstdarstellung und die Fixiertheit auf Likes und Followerzahlen. Wie konnte eine derartige Erfindung zum Messgrad des sozialen Status verkommen? Ich gebe dir einen Hashtag: #Warning: Social Media machen nicht glücklich. Social Media machen Komplexe.

Fange an zu leben!

Einen schönen Wintersonntag noch,
Ihr Maulwürfel

Zitat

Kölner Winter, ein Erklärungsversuch

Junge muslimische Männer, die über Monate und Jahre in Flüchtlings- und Asylbewerberheimen herumhängen, gelangweilt, ohne Möglichkeit zu arbeiten oder zu studieren, konfrontiert mit einer sexualisierten Öffentlichkeit und ohne Möglichkeit, einen zwanglosen Umgang mit Frauen kennenzulernen. Zugleich geprägt von einer Kultur, in der Frauen eher noch ins Haus gehören, schon gar am Abend, und der öffentliche Raum den Männern gehört.Eine Kultur, die von Frauen erwartet, ihre Reize zu verbergen, möglichst nicht die Aufmerksamkeit von Männern zu erregen und Sex außerhalb der Ehe verbietet. Eine Frau, die um Mitternacht im Minirock am Hauptbahnhof herumhängt, ist aus dieser Sicht Freiwild.Je weiter männlicher Machtanspruch und Migrantenwirklichkeit auseinanderklaffen, desto größer der Frust, der sich in Gewalt gegen Frauen entlädt.

[Auszug aus Essay ‚Misere und Machismo‘ von Christiane Hoffmann, Der Spiegel 02.2016]

Er ist wieder da! Oder? 

Darf es einen wie Björn Höcke geben? Und Wieviel NPD höckt in der AfD?

 

Herr Höcke

Herr Höcke. Fotomontiert

Die AfD wird immer radikaler – das ist kein Geheimnis. Aber ist es nicht übetrieben oder gar falsch, sie direkt mit den Nazis zu vergleichen? Bisher war es für mich lediglich ein starkes BauchgefühlIrgendwie erinnerten mich die Hassreden der AfD-Redner, insbesondere bei Pegida & C0- Demonstrationen an jene, die das bisher dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte einläuteten. Besonders hervor tat sich hierbei ganz offensichtlich deren Chefdemagoge Björn Höcke, Landesfraktionschef der AfD in Thüringen.

Ich habe hier einmal eine kleine Auswahl an Ideologiefragmenten, Argumentationsstrukturen, Metaphern und politische Phrasen bzw. Schlagworten aus verschiedenen Reden und Schriften des Björn Höcke zusammengestellt um die nachstehende Frage mit Hilfe seiner eigenen Aussagen zu beleuchten:

Ist Herr Höcke „nur“ ein geschichtsrevisionistischer Wirrkopf oder vielmehr ein gefährlicher Brandstifter, dessen Reden -wie es der Chef des ARD MONITOR -Magazins, Georg Restle in einem Facebook-Kommentar formulierte- im „Tremolo“ denen von Joseph Goebbels ähneln?

Urteilen Sie selbst:

Höcke zu Deutschland:

„3000 Jahre Europa, 1000 Jahre Deutschland!“
„Wir sind das Volk!“
„Erfurt ist schön deutsch“[…]“Und es soll auch schön deutsch bleiben!“ [1]

Höcke zur „importierten Kriminalität“:

„Blonde Frauen müssen in Deutschland Angst haben!“[2]

Höcke zur Homosexualität:

„Es ist so, dass bei homosexuellen Menschen Sexualität zentral ist und im Vordergrund steht. […] Bei der Synthese von Frau und Mann, bei der erlebten Polarität des Lebens, da geht es noch um etwas anderes. Da geht es darum, dass diese Polarität der Keimzelle der Höherentwicklung des Menschen dient!“[3]

Höcke zu „aktiver“ Bevölkerungspolitik und „Überfremdung“:

„Wird die von den Altparteien eingeschlagene Marschrichtung nicht deutlich korrigiert, stehen schon mittelfristig unser Volksvermögen, unsere staatliche Integrität und unser Weiterbestand als Träger einer Hochkultur auf dem Spiel.“ […]

„Die Altparteien sprechen immer beschwichtigend von einem “demographischen Wandel”, den man begleiten müsse. Mit Verlaub, das ist dümmliches Geschwätz. Thüringen befindet sich mitten in einer demographischen Katastrophe. […] Wir müssen alles in unser Macht Stehende tun, diesen Niedergang aufzuhalten. Wir dürfen uns nicht scheuen, eine aktive Bevölkerungspolitik zu betreiben!“[4]

Höcke zu „Multikulti“ und dem „Werte-, Sitten- und Normengefüge“ in Deutschland:

„Ich aber sage Ihnen in den Worten der Kanzlerin, ‘Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!’ […] Auch dem Gender-Totalitarismus, dieser Fehlgeburt des Behaviorismus, werden wir die Stirn bieten. Nach der politischen Revolution und der Kulturrevolution versuchen Sie es jetzt mit der anthropologischen Revolution. Hauptsache man kann Ungleiches gleichschalten und Bewährtes zerstören, nicht wahr?“[5]

„Daß zunehmend Moscheen gebaut werden, zeugt von einem großem Selbstbewußtsein der Zuwanderer und einem gewaltigen ethnischen sowie kulturellen Transformationsprozeß, der vor unser aller Augen abläuft.“[6]

Höcke zu „Gesellschaftsexperimenten“:

“Zahllose unserer Mitglieder verstehen die AfD nämlich immer noch und gegen jede Verengungstendenz […] als Bewegung unseres Volkes gegen die Gesellschaftsexperimente der letzten Jahrzehnte (Gender Mainstreaming, Multikulturalismus, Erziehungsbeliebigkeit usf.)” [7]

Höcke zu den „Altparteien“:

„Die Altparteien lösen Deutschland auf, wie ein Stück Seife unter einem Strahl lauwarmen Wassers!”[8]

“Die Altparteien sprechen immer beschwichtigend von einem ‘demographischen Wandel’, den man begleiten müsse. Mit Verlaub, das ist dümmliches Geschwätz. […] Wir wollen den Egoismus überwinden und wieder ein gemeinschaftsorientiertes Werte-, Sitten- und Normengefüge leben. Die Keimzelle der Gemeinschaft ist die Familie.”[6]

Ω

Mich fröstelt. <schüttel>

Und für mich klingt das wenig nationalliberal oder konservativ, vielmehr nach neofaschistischer Ideologie. Ich warne daher mit Blick auf die aktuelle Diskussion um ein NPD-Verbot die meines Erachtens deutlich gefährlicheren Brandstifter, welche wie Höcke auf Pegida-Demonstrationen ihre rhetorischen Netze auswerfen, außer Acht zu lassen.

Wehret den Anfängen!

Ihr Maulwürfel

 

Quellen:

¹ Björn Höcke, Reden in Erfurt und Magdeburg vom September/Oktober 2015

2 Björn Höcke, u.a. bei seinem Auftritt bei „Günter Jauch“ am 18.10.2015

3 Höcke, Björn: Ansprache während des Weihnachtsfests der Jungen Alternative Baden-Württemberg am 22.12. 2014 in Stuttgart, URL: https://www.youtube.com/watch?v=YhYCrQR-xBI

4 Höcke, Björn: „Arnstädter Stadtecho” im Gespräch mit Björn Höcke – Spitzenkandidat der AfD in Thüringen, gespiegelt als PDF auf der Website der AfD Nordhausen, Eichsfeld, Mühlhausen vom 04.09.2014 URL:http://afd-nem.de/wp-content/uploads/sites/12/2014/09/Interview-Stadtecho-Hoecke.pdf ]

5 Erwiderung von Björn Höcke auf die Regierungserklärung von Bodo Ramelow im Wortlaut (12.12.14), in: Internetpräsenz der Alternative für Deutschland LV Thüringen vom 19.12.2014, URL: http://afd-thueringen.de/2014/12/erwiderung-von-bjoern-hoecke-auf-die-regierungserklaerung-von-bodo-ramelow-im-wortlaut-12-12-14/

6 AfD als identitäre Kraft. Interview mit der Blauen Narzisse vom 13.08.2014 http://www.blauenarzisse.de/index.php/gesichtet/item/4820-afd-als-identitaere-kraft)

7 Die “Erfurter Resolution” – Wortlaut und Erstunterzeichner, in: Der Flügel vom 14.03.2015, URL: http://derfluegel.de/die-erfurter-resolution-wortlaut-und-erstunterzeichner/

Höcke; zit. n. Alternative für Deutschland LV Thüringen 2015

Literaturempfehlung: 

Andreas Kemper »… DIE NEUROTISCHE PHASE ÜBERWINDEN, IN DER WIR UNS SEIT SIEBZIG JAHREN B E F I N D E N « Zur Differenz von Konservativismus und Faschismus am Beispiel der »historischen Mission« Björn Höckes (AfD) als pdf

 

Laubbläsersuite db-moll – Ich möchte lynchen.

Samstag.

Einen wunderbaren Wochentag hat Herr Gott da geschaffen.

Lange ausschlafen, im Bett bleiben, die Twitter-Timeline durchstöbern, Musik hören. Wunderbar!……wäre da nicht dieses infernale Geräusch, das mich aus dem wohlverdienten Samstagmorgenwohlfühldösen herausreißt…WAS IST DAS?

Geschätzte drölfhundert Dezibel, monoton, intensiv, lärmend. Meine Synapsen arbeiten verschiedenste Alternativszenarien ab – als routinierte Verschwörungstheoretiker in meinem Hirn fällt ihnen das nicht schwer:

  • Hört Sohnemann etwa wieder diesen Kreischgesang irgendeines german Pseudorappers? Nein, Kronprinz ist sicher noch nicht wach…
  • Haben wir möglicherweise verpasst, dass eine neue ICE-Bahnlinie durch unseren Garten führt? Eher unwahrscheinlich, dass diese Baumaßnahme während unseres zweiwöchigen Herbsturlaubs außer Lande hier in Deutschland gelingen könnte…
  • Nein; Es sind ganz sicher ALIENS! Außerirdisches Volk! Sie kommen uns zu holen..mit Riesenföhnen saugen sie unsere Körperflüssigkei…<M O M E N T>…saugen??…meine Synapsen glühen rot; Das sind keine Aliens sondern…sondern….LAUBBLÄSER! Nebst ihren Herrchen!

 

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Ich raffe mich auf, schaue erst auf die Uhr -es ist 8– und dann aus dem Schlafzimmerfenster;

Meister Nachbar steht in seinem 1a-gepflegten Rhododendron-Kugelakazien-Vorgarten und spielt das Instrument der Hausmeister: Er bläst an gegen dieses bösartige, unverschämt darniederliegende Laub in seinem Reich. Und reinigt seine Garagenausfahrt mit Luft!

Wie er da diese perfide Lärmterror-Waffe im Anschlag hält! Unweigerlich habe ich den Verdacht, er fühlt sich ganz sicher wie einer der letzten Cowboys der Kleinstadt, bewaffnet mit einer 125mm Laubsaugerkanone: Das letzte echte Spielzeug für Männer, welche vergessen haben, wo bei Harke, Rechen und Besen das obere bzw. untere Ende ist.

Laubblasen. Es ist die neue Musik des Herbstes: Aus dem Zwitschern der Vögel im Sommer ist ein November-Orchester geworden. Ein Orchester aus unglaublich lauten Föhnen!

In mir wallt eine leichte Genervtheit, ich verspüre im Gedankenabgang adstringierende Tötungsabsichten; Etwa ein Duell auf Augenhöhe „ab halb 9 wird zurückgeblasen“? Mir fehlt die Waffe.

Ich sehne mich kurz in meinen Urlaub nach Südtirol zurück. Zurück auf 800m über NN. Zurück zur Natur, wo sie einfach abfallen darf. Vergehen. Ohne verblasen zu werden.

Jeder Mensch dort im Idyll nutzt vermutlich noch Besen und Schaufel. Oder ist das nur Wunschdenken? Egal. Ich bin hier. Jetzt. Und will eigentlich nur weiterschlafen. Doch daraus wird nichts. Ich bin gefangen. Und fühle mich wie im Flugzeug, wenn der Sitznachbar jede Minute die Nase hochzieht oder schnarcht. Ich steigere mich rein. Kann nichts dagegen tun.

Während ich so hinüber schaue zu dieser Höllenmaschine in Menschenhand, diesem Presslufthammer der Laubbläserkapelle, beobachte ich wie einzelne Blätter durch die Luft tanzen; Sie wirbeln hoch, fliegen orange-rot-gelb leuchtend geradezu begeistert umher.

Haben die am Ende sogar Spass an dieser Massage?

Ist diesem bespassten Laub gar die ’32. Verordnung zur Durchführung des BundesImmissionsschutzgesetzes (Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung – 32. BImSchV)‘ völlig schnuppe, die eigentlich vorschreibt, dass sehr laute Geräte wie Freischneider, Rasentrimmer, Rasenkantenschneider und Laubbläser nur zu bestimmten Zeiten, nämlich an Werktagen in der Zeit von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr eingesetzt werden dürfen? Vermutlich.

Und das dämliche Ex-Grün-Zeug lacht wohl auch über die bei Verstößen drohenden Bußgelder von bis zu 50000 Euro; Zahlt ja der Dirigent.

Ich brauche jetzt viel Kaffee. Und einen Kopfhörer mit heilsamen Sphärenklängen.

Bis danne,

Ihr Maulwürfelmedia.facebook.f3b586a7-2f4c-42db-ab5f-4420118313d4.normalized

 

 

Roberto Blanco, ein christsozialer Neger? Das Exklusiv-Interview

„Herr Blanco, vielen Dank, dass Sie sich bereit erklärt haben, hier heute Abend bei Maul-TV zu den rassistischen Äußerungen des bayrischen Innenministers Joachim Herrmann vom gestrigen Abend Stellung zu nehmen. Wir blenden diese mal eben ein.“

 

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„Herr Blanco, wie haben Sie von dieser infamen Beleidigung erfahren?“

„Nun ja, ich schaue ja statt Bildungsfernsehen wie dieses „Sanifair“ lieber’n gescheiten Fussball. Und gestern abend spielte Bochum gegen 1860 München. Ging übrigens 1:0 aus. Also ich bin ja eher so der Bayern-Fan aber die 1860er waren eigentlich..taten mir…“

„Lassen Sie uns zurück zum Thema Diskriminierung kommen. Was möchten Sie Herrn Herrmann gerne antworten?“

„Nun, jo wissens, ich denke ein bisschen schwarz muss sein, dann ist die Welt voll Sonnenschein! HOHOHOHO.“

„Ja tatsächlich? Sie sind wirklich ein Mann der Musik u n d des Humors, Roberto – wir dürfen doch Roberto sagen, oder besser doch Robert?“

„Nein, nein, nennen Sie mich ruhig Roberto, ich bin ja afrokubanischer Abstammung, auch wenn ich Ehrenmitglied der CSU bin und in München wohne. Ach übrigens hat der Franz Josef, ja der Strauss hat ja mal gesagt, wir Schwarzen müssen zusammen halten, hat er gesagt! Hatte er Recht mit! Naja is aber auch schon tot.“

„Herr Blanco, eine beachtliche Haltung zu dieser peinlichen Affäre. Übrigens geht das von Ihnen gerade angestimmte Lied aber weiter, nicht?“

„Richtig, und ich rufe dem dem deutschen Volke zu „So gut wie wir uns heute verstehn, so soll es weitergehn!“

„Das klingt nach einem schnellen Vergessen dieses Affronts ihres Parteikollegen Herrmann!? Was planen Sie für die nächste Zukunft?“

„Ja, da darf ich Ihnen hier exklusiv eine Überraschung verraten; Ich habe heute schon im Tonstudio der ARTIST STUDIOS MÜNCHEN eine aktualisierte Fassung meines Erfolgshits von 1973 ‚Ein bißchen Spaß muß sein‘ aufgenommen. Remixed wurde der Song vom erfolgreichen Maulmixer DJ Maulwürfel. Ab Montag ist er im Handel erhältlich!“

„Sie haben die CD dabei, dürfen wir einen ersten Blick auf’s Cover werfen?“

„Ja freilich dürft’s ihr das!!“

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„Herr Blanco, wir danken Ihnen für das Gespräch.“

 

 

 

Sind unsere Politiker Analphabeten, wenn es ums Asylrecht geht?

asylIch bewege mich mit diesem Blogpost auf gefährlichem, hoch politischem Terrain. Und ich bin mir bewusst, dass viele Abonnenten ihn ohne zu lesen kopfschüttelnd oder desinteressiert wegklicken. Einverstanden.

Aber mir wächst in den letzten Wochen Wut & Frustration aus Bauch und Hirn über das unsägliche Gerede unserer Politiker zum Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik im Lande.

Vorab: Ich bin parteilos und kein Gutmensch, aber seit einigen Monaten engagiert sich auch mein Freundeskreis bei der Versorgung, Unterbringung und Integration mehrerer Flüchtlingsfamilien u.a. aus Eritrea in unserer Stadt. Und hierbei stoße ich neben großem Engagement und Teilhabe meiner Mitbürger vermehrt auf starke Schwingungen in der Bevölkerung; Meistens hat man eigentlich nichts gegen Flüchtlinge, zumal bei uns mit 38 Personen in der Verbandsgemeinde noch eine überschaubare Zahl. Aber es regt sich allerorten Bürgerprotest von links bis rechts, neben Verständnis und Engagement kommen verdeckte und offene Fremdenfeindlichkeit zum Vorschein. Streiche ich die geäußerten Extreme, die politisch gefärbten Ressentiments, so lässt sich die Stimmung in einem einzigen Satz zusammen fassen:

Wenn der Grundkonsens in der Bevölkerung pro Asyl & Kriegsflüchtlinge nicht endgültig zerstört werden soll, ist die Politik dringend gefordert, die berechtigten Zweifel und Einwände der Menschen gegen eine völlig fehlgeschlagene Flüchtlingspolitik nicht mehr schön zu reden oder in die rechte Pegida-, Nazi- und Rassistenecke zu verweisen. Man muss aussprechen dürfen, dass das Asylrecht Schutz vor Krieg & Verfolgung gewährt, aber keinen Anspruch auf Arbeitsmigration.

Dabei ist der Artikel 16a des Grundgesetzes (GG) der Bundesrepublik Deutschland so einfach wie verständlich:

(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist (…)

Wo bitte sitzen all die Analphabeten in Politik und Behörden von Bund und Ländern, die diese beiden simplen Sätze nicht lesen, verstehen und anwenden können? Was ist so schwer daran, diese beiden Sätze stringent umzusetzen? Und welche Diskussionen müssten nicht geführt werden, wären Mittel und Personal dafür vorhanden, das Grundgesetz einfach mal anzuwenden. Es muss m.E. endlich auch in der Politik Konsens darüber hergestellt werden, dass das deutsche Asylrecht kein Recht auf Armutsausstieg und Wirtschaftsflucht bietet und bieten kann. Es ist dringend geboten, nachhaltige, dauerhafte und wirkliche Lösungen zu suchen. Die Ansätze liegen auf der Hand:

Ein Konsens in sehr großen Teilen der Bevölkerung besteht meines Erachtens in den nachstehenden 10 Kernpunkten- und Lösungen, die ich einmal kurz und knapp aufzählen möchte (Um das Ganze nicht in einem unlesbaren 1000seitigen Pamphlet zu verwässern, sind weiterführende Links als Postskriptum hinterlegt).

    1. EU-weite Verteilung der Flüchtlinge nach fester Quote, die sich an Bevölkerungszahl, Wirtschaftsleistung und Arbeitslosenquote bemisst, wie von der EU-Kommission gefordert. 1
    2. Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsstaaten u.a. um Länder des Westbalkans, Georgien, Tunesien etc. 2
    3. Änderung des Asylbewerberleistungsgesetz: Mehr Sach- statt Geldleistungen für Asylbewerber, mind. aber Reduzierung der Grundleistungsbeträge.  3
    4. Konsequente Anwendung und Erweiterung der gesetzlich geregelten Wiedereinreisesperren/verbote für abgelehnte Asylbewerber.   4
    5. Strikte Anwendung des Dublin-Verfahrens / Dublin III-Verordnung über Ersteinreiseländer (Asylgründe werden nicht geprüft, Asylbewerber werden abgeschoben, weil ein anderer europäischer Staat zuständig ist).  5
    6. Beschleunigung der Asylverfahren von derzeit durchschnittl. 5,7 Monate auf max. 3 Monate.  6
    7. Hierzu massive Verstärkung der Personaldecke bei Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bundespolizei u.a.relevanten Ausländerbehörden.  7
    8. Umgehende Abschiebung abgelehnter Asylbewerber gem. geltendem Aufenthaltsgesetz, sofern keine freiwillige Ausreise innerhalb genannter Fristen.  8
    9. Zusätzliche Aufnahme eines festen Kontingents an Flüchtlingen aus Kriegsgebieten wie Syrien und Irak etc. möglichst bereits mit Anerkennung vor Ort in den Herkunftsländern.  9
    10. Flankierend zu vorgenannten Maßnahmen Schaffung eines neuen Einwanderungsgesetz & Bereitstellung von Arbeitsvisa für Wirtschaftsflüchtlinge.  10

Kein Hexenwerk, oder? Zumal viele gesetzliche Bestimmungen hierzu bereits vorhanden sind.

Ich würde mich über eine rege Diskussion mit Ihnen über diese Thesen freuen.

Ihr Maulwürfel

Links

Aktualisierungen:
Faktencheck (auch die Kommentare beachten) http://www.tagesschau.de/inland/balkan-fluechtlinge-105.html
Zahlen-Daten-Fakten:
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Duell an der Discounterkasse

Ok, vorab: Ja ich habe gesündigt. Genauer gesagt meine Mitmenschen geärgert, auf die Palme gebracht, maximal erbost. Ich leiste Abbitte. Mit diesem Blogpost.

Es passierte gestern beim Discounter meiner Wahl um die Ecke.

Zugegeben; Ich war in Eile, was noch die bequemste Ausrede darstellt. Die frühmorgentliche Schlange vor der einzigen geöffneten Kasse No.2 war umfangreich bestückt: Es reihten sich auf etlichen Metern älterne, etwas unappetitlich düftelnde Mitbürger, sonnenbebrillte Urlaubermütter mit ihren Käsehochs im Schlepptau und die übliche „Wir sind Discounter-Cola-Fan“-Belegschaft von The Biggest Loser hintereinander.

Ich sah mit Blick auf den beachtlichen Warenkörbe-Stau vor mir mein eben erworbenes ‚Magnum Yoghurt fresh‘ dahinschmelzen bevor ich auch nur den Laden verlassen konnte, ebenso meinen frischgeduschten Körper transpirierend bereits vor den Obstregalen (Nähe Wassermelonen zu 2,39 Euro das Stück) kapitulieren.

Wie genial erklang da doch an meinen – vom Nölen der Kleinkäses genervten Gehörgängen- dieser himmliche Klingelton aus dem Lautsprecher, gefolgt von einem freundlichen „Bitte auch an Kasse 3 auflegen“.

<ZACK> Ich also sofort links raus aus der Schlange, den Nachbrenner zündend vorbei an verdutzten Gesichtern mit Vollgas Richtung Kasse 3. Man(n) beherrscht das ja von der deutschen Bundesautoba…<WUMS>

Auffahrunfall. Ein älterer Herr mit grimmigem Blick in türkisfarbenem KIK-Achselshirt („University Boston MA“) verhindert mein Fortkommen durch eine wüste Karambolage seines vollgeladenen Einkaufswagens auf Höhe der Einfädelspur zum Auflegeband der Kasse 3 mit den Worten „Mal schön langsam junger Mann!!“

Verhielt ich mich in der Tat verkehrswidrig? Welches Verbotsschild hatte ich übersehen? Und galt hier möglicherweise sogar das Reißverschluss-Prinzip? Ich wusste es ad hoc nicht und wollte meine Karre bereits zurücksetzen als mich ein weiterer Wortschwall traf; „Wir stehen hier auch schon 15 Minuten, da sind wir ja wohl mal zuerst dran, Sie Rowdy!!“

Was sagt der da zu mir? Raudi? Klingt fast wie „räudig“! Also nach nassem Hund!
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Ich versuche mich zu beherrschen „Entschuldigen Sie, aber ich war einfach etwas schneller, wie Sie sicher in ihrem Rückspiegel bemerkt hatten!“ gab ich halb im Ernst zurück.

Ohhh. Die Mimik des streitbaren Verkehrsteilnehmers ließ nichts Gutes erahnen. Und das lauter werdende Geraune in der Warteschlange war nicht eindeutig in pro und contra zuzuordnen.

„Jetzt werden Sie nicht auch noch frech, Sie….“ – eine verschüchterte, ältere Dame neben ihm stupste den deutschen Patriot der Ordnungshörigkeit bremsend in die Seite. Er lenkt etwas irritiert ein. Und seinen Prellwagen zurück.

Ich aber frage mich auf meinem dornigen Restweg zur Kassiererin: Woher kommt dieser ungebremste Hass in alltäglichen Situationen?

War man früher mit dem Verhalten anderer Leute nicht einverstanden, zog man sich ordentlich an, schickte einen Sekundanten mit einem handschriftlichen Brief, der eine Aufforderung enthielt, sich in Bälde frühmorgens auf einer Lichtung einzufinden und sich in einem Duell gegenseitig mit Pistolen oder Säbeln förmlich die Meinung zu sagen. Hin und wieder wurde jemand dabei tödlich verwundet, starb dann aber still und ging den anderen nicht auf den Sack.

Das ist – auch in Deutschland – gerade mal gut 100 jahre her. Also mithin so lange, wie Herr Karl Albrecht am 10. April 1913 einen Tante-Emma-Laden in Essen-Schonnebeck gründete.

Duellregeln 300

Heute ist es unvorstellbar. Ich müsste einen meiner WhatsApp-Kontakte als meinem Sekundanten bitten, dem älteren Herrn, der mich wohl Sauhund genannt haben wollte, per „Whatsapp“ eine Aufforderung zu einem Duell zu schicken. Dann müssten wir in angemessener Entfernung eine Lichtung, besser einen leeren Disounterparkplatz finden, auf dem frühmorgens noch keine „Donnerstag ist Schnäppchentag-Junkies“ herumgeistern. Wir bräuchten Waffen, Zulassungen für die Waffen und eine Freistellungserklärung der Krankenkasse für den Fall, dass was passiert, außerdem ein Formular für den Arbeitgeber, die Sozialversicherung und so weiter. Natürlich bräuchten wir auch ein gemeinsames Zeitfenster, in dem wir uns potenziell die Hirse wegschießen könnten.

Daran wird es scheitern. Ich gehe nämlich ab sofort nie mehr morgens zum Discounter.

In diesem Sinne einen magnuminösen Sommertag wünscht Ihnen

Ihr Maulwürfel

Der rote TV-Held meines Kinderzimmers

Ich erinnere mich.

Es muss so Mitte der siebziger Jahre gewesen sein:

Niemals konnte ich mich -obwohl damals schon heftige Leseratte- für die XXXIII in Lederimitat gefassten Bände der gesammelten Reiseerzählungen Karl Mays begeistern, die zunächst bei den Großeltern im Regal standen und die Opa mir geradezu (als vorgezogene Erbmasse?) aufdrängte.

Zu langatmig? Oder war es der etwas modrige Geruch des Papiers? Mag sein.

Umso mehr verschlang ich aber die im Fernsehen rauf und runter wiederholten Winnetou-Filme der 1960er Jahre, in denen die Figur des „Winnetou“ ausschließlich von Pierre Brice dargestellt wurde. Er und Lex Barker als Old Shatterhand waren bei uns Kids äh Kindern regelrechter Kult.

Und so geschah es, dass ich Pierre Price alias Winnetou zu meinem persönlichen Helden erkor; Denn ausschließlich er war es, dem ich es zu verdanken hatte, wenn die Eltern bei den Zu-Bett-Geh-Zeiten eine Ausnahme machten und ich auch einmal mitten in der Woche um 20.15 Uhr vor dem kleinen Schwarz-Weiß-Fernseher sitzen durfte.

Bei einer Tasse Milch mit Honig der tollen Filmmusik von Martin Böttcher lauschend, tauchte ich dann regelmäßig an der Seite des großen Apachenhäuptlings und seines weißen Blutsbruder für 2 Stunden in meine wilde Traumwelt im Westen ein. Unzählige Male.

Und das ich seinerzeit beim Tod Winnetous durch diese verdammten Sioux in Winnetou III untröstlich Rotz und Wasser heulte, erzählen Sie jetzt bitte nicht weiter. Immerhin: Den „Bravo“-Starschnitt konnte ich damals noch an meinen jüngeren Bruder verkaufen.

In diesem Sinne, R.I.P. Pierre Price; mögest du in den ewigen Jagdgründen immer eine geladene Silberbüchse zur Hand haben.

„Howgh!“

Dein Maulwürfel

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Warum Deutschland dringend einen neuen Panzer braucht – Ein Exklusivinterview

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will noch dieses Jahr die Entwicklung eines neuen Kampfpanzers für die Bundeswehr in Auftrag geben. Geplante Fertigstellung laut Berichten aus dem Ministerium soll spätestens 20160 sein.

In einem Exklusivinterview mit Radio Maulwurf gibt die Verteidigungsfrau und Kanzerlin der Reserve 10 Antworten auf die Gründe für dieses Vorhaben, nennt schonungslos die zugrunde liegenden, real exisitierenden Bedrohungsszenarien für Deutschland (und kokettiert ein wenig mit ihrer persönlich-maskulinen Muskellage hierzu).

„Guten Abend, Frau Ministerin. Bitte nennen Sie uns die für Sie wesentlichen Gründe zu ihren Plänen für einen ‚Leopard-Nachfolger‘.“

„Vielen Dank, dies möchte ich gerne tun, schätze ich doch ihren Radiosender als vertrauenswürdigen, tief in der deutschen Erde verwurzelten Pfeiler deutscher Demokratie.“

„Ohh, danke! Nun lassen Sie uns aber beginnen…“

„Gerne. Also

  1. „Das Tarifeinheitsgesetz wird die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zum Äußersten treiben; GdL-Chef Claus „The Lokinator“ Weselsky droht bereits mit dem ‚totalen Krieg‘. Die nun beschlossene „Schlichtung“ ist in Wahrheit eine ‚Schliche‘ (sächsisch für Finte). Unsere Sicherheitsexperten gehen aktuell davon aus, dass spätestens ab nächster Woche voraussichtlich zurückgeschossen wird. Zwei Bahnvorständen wurden seitens GDL-Terroristen bereits gezielte Kopfschüsse aus langsam fahrenden Regio-Expressen angedroht! Dem müssen wir mit aller Härte begegnen.“
  2. „Sind wir realistisch; Die EU wird nicht allen Flüchtlingsschlauchbooten auf dem Mittelmeer die Luft ablassen können. Es steht daher zu befürchten, dass eine Armee von ca. drölfmillionen, mit Macheten bewaffneten Afrikanern und Somali mit – in Italien und Malta gekaperten- Flüchtlingsfernbussen Deutschlands Südgrenze überrollen wird. Hier müssen wir frühzeitig an den Alpentunneln strategische Position beziehen.“
  3. „Ich erlebe es tagtäglich nach der Kita; Die Truppe meutert und mault! Es muß daher dringend ein G36-Ersatz her. Und dabei gilt es die Streuwerte ein für alle Male durch Kalibergröße wett zu machen!“
  4. „Ein Wiederaufstieg des HSV in die Fußball-Bundesliga erscheint nur mit Hilfe geeigneter Kampfmittel gegen kampferprobte Clubs wie Redbull Leipzig (deren Geldmafia verleiht Rotorblätter) und MSV Duisburg (mit Stahlschmelze im Ort) möglich. Dies gilt es seitens der Bundesligawehr in geeigneter Form zu unterstützen.“
  5. „Es muss konstatiert werden; Der Vormarsch des Islamischen Staats (IS) weit außerhalb der Grenzen des Iraks und Syriens scheint unaufhaltsam. Erste schwarz vermummte, feindliche Kämpfer wurden bereits in der Nähe bayrischdeutscher Kulturgüter wie Schloß Neuschwanstein, Hofbräuhaus und Theresienwiese ausgemacht. Besorgte Anwohner berichten von Maßbierglas-zerstörenden, laut „alaaahaaaha“ pöbelnden Konsorten auf der Pfingst-Kirchweih in Alteglofsheim und Straubing!“
  6. „Eigentlich streng geheim, aber ihnen verrate ich; Die dreißig kompetentesten BND-Agenten (reanimierte Pensionäre inbegriffen) werden demnächst für ihre streng geheimen nachrichtendienstlichen Aktivitäten aus gepanzerten Fahrzeugen heraus operieren. Damit kann verhindert werden, dass wissbegierige NSA-Untersuchungsausschuss-Mitglieder diese unter Vortäuschung falscher Fürsorge (verwanzter Kaffee und Spionagesmoothies) investigativ beschnüffeln.“
  7. „Die nicht zu ignorierenden Probleme beim A400M-Transportflugzeug, der GermanWings-Absturz sowie die verpasste Zulassung der Kampfdrohne „Möwchen II“ lassen uns nur eine realistische Option: Der neue Panzer muss neben hervorragenden Bottom-to-Bottom-Eigenschaften auch fliegen können! Hatte ich unsere Beschaffungsprobleme im U-Boot-Bereich erwähnt, nachdem wir alle bisherigen an Israel verschenkt haben..?
    Lassen Sie mich an dieser Stelle kurz die wichtigsten Kriterien zum Anforderungsprofil des Tanks darlegen, die bereits durch eine Mutter-Kind-Arbeitsgruppe im Ministerium fixiert wurden:
    – Tauglichkeit im schweren brandenburgischen Truppenübungsplatzgelände,
    – Temperaturfestigkeit von mindestens 5° bis 20°C,
    – Solargeladener ePanzer, alternativ als Plugin Hyprid, jedenfalls mit voller Euro 6-Norm,
    – Quickfix-Kinderschalensitze, für Schwangere geeignete Gurte
    – Urangehärtete Konkaveflächen, damit die Panzerbesatzung bei Fotoshootings mit mir die Ausleuchtungsausrüstung sparen kann!“

    Panzer Uschi

    Der neue Kampfpanzer der Truppe

  8. „Ein weiteres, nicht zu vernachlässigendes Argument: Unser sozialistischer Bruder Vladimir Putin muss sich darauf verlassen können, bei versehentlichen Interventionen im Baltikum oder Westpolen funktionables Kriegsgerät zu erobern. Immerhin überließ uns der Warschauer Pakt in Ostdeutschland ebenfalls etliche T 55-Panzer zur Verschrottung!“
  9. „Der AfD-Streit eskaliert; Oberstleutnant Bernd Lucke und Braungürtelkämpferin Frauke „Heili“ Petry schließen jede Zusammenarbeit aus; ein Putsch auf dem Bundeswehrparteitag in 3 Wochen zeichnet sich ab! Dies birgt unkalkulierbare Gefahren für unsere Demokratie, die es nicht nur am Hindukusch sondern auch in Bautzen und Pirna zu verteidigen gilt!“ 
  10. „Schlussendlich sind wir es in der Bundesregierung einfach leid, immer die Verlierer, die Versager, die ausgelachten Nichtskönner zu sein; Daher bin ich mit Angela Merkel überein gekommen alles, und ich sage ALLES darauf auszurichten, beim nächsten ESC Eurovision Song Contest als strahlender Sieger von der Bühne zu fahren. Ja, Sie haben richtig gehört; Fahren! Und zwar mit dem neuen Kampfpanzer, Spitzname „Conchitattacke“ und dem Männerchor des Heeresmusikkorps Veitshöchheim. Mit dem Titel „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus“. Vielen Dank & schönen Abend noch.“
ursula-von-der-leyen-mischt-jetzt-die-truppen-auf

Verteidigungsministerin und Kanzerlin der Reserve Ursula von der Leyen

 “ Wir bedanken uns ebenfalls für das Gespräch.“