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Sonnenstaub

31. Mai 2014

Manchmal überkommt mich dieser Drang, einfach einmal nichts zu tun.

Also sitze ich seit einer halben Stunde an meinem Terrassentisch und bewache das Fortschreiten der Sonnenstreifen auf der Tischplatte.

Das Licht adelt alles, was es berührt. Das Holz, den Schnitt des Buches, den Griff der Henkeltasse, den duftenden Lavendeltopf und letztendlich wohl auch die verrinnende Zeit.

Sogar der Staub, der in der Luft schwebt. Es ist nicht wenig, in dieser Welt ein  Staubkorn zu sein.

Jetzt interessiere ich mich also für Staub.

Ich fürchte, ich muss aufstehen.

 

Moltroff ©

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