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Novembersonne

24. November 2013

Novembersonne


Der Hund nimmt mich mit. 
Er tobt, ich atme Humus.
Ein Spaziergang auf kupferrotbraunem Teppich aus vergehendem Laub.

Der Wald der grauen Kolosse zaubert ein farbiges Feuerwerk in die Natur.
Dünnes, kahles Geäst zitternd in der Frische kühler Windstoben.

An die Fichtenstämme gehauchter Moosatem glitzert grüngraublau.
Schläfriges Sonnenlicht bricht sich mit letzter Kraft in den Blättern der Buchen.

Wir beide nehmen Abschied, denn vielleicht gibt es beim nächsten Besuch kein Licht mehr.

Novembersonne, ich mag dein spätes Leuchten.

Moltroff

2 Kommentare
  1. Herrr Alpenheini permalink

    Schön, dass es noch Menschen gibt die die Natur mit allen seinen Sinnen erlebt.

    Die Natur schenkt uns die materiellen Bausteine unseres Körpers, der hier auf der Erde unserer unsterblichen göttlichen Seele ein Zuhause bietet und uns so das materielle Teilhaben und Er-Leben überhaupt erst ermöglicht.

    Dankbarkeit dem Geschenk des Lebens gegenüber ist eine Grundvoraussetzung, um ein befriedigendes, sinnvolles Leben führen zu können.

    Durch Dankbarkeit können wir uns auf den jeweiligen Moment unseres Lebens bewusster und freudvoller einlassen und entwickeln mehr Bescheidenheit, Selbstgenügsamkeit und Mitgefühl allem Seienden gegenüber.

    Wir fühlen dann den tiefen Wunsch, nicht nur von der Welt zu nehmen, sondern ihr auch zu geben, sie zu schützen, zu achten und zu lieben…

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  2. Hast du das Foto gemacht? Unglaublich tolle Stimmung und Perspektive.

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