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Twittertreffen – Zeig mir das Gesicht hinter den Tweets

19. November 2013

Am Wochenende war mal wieder Tweet-up-Zeit.

Das Koellesterin3 im März diesen Jahres hatte ich noch in vorzüglicher Erinnerung, so ergab sich für mich die spannende Frage: Wird das Koellesterin4 diese Party toppen können? Oder kehrt mit der Routine der Treffen auch eine gewisse Langeweile ein? Ich nehme es vorweg: Es hat sich wieder einmal ‚vollends‘ gelohnt (Ein wunderbares Wortspiel, nicht?). Dank der tollen Organisation der Koellesterinner in persona von @rock_galore und @Sidera wurde die Nacht eine lange und zu einer gelungenen Sache.

Koellesterin
Für alle Twitterer, die sich bisher -aus welchen Beweggründen auch immer- davor gescheut haben ein Twittertreffen zu besuchen hier meine 5 ganz persönlichen Fakts zu Tweet-Ups:

1. Twittertreffen sind keine Eliteveranstaltung

Es kommen die Großen, denen man gerne mal aufgrund ihrer beachtlichen Followerzahlen einen gewissen elitären Habitus nachsagt (gelegentlich zu Recht, oftmals zu Unrecht) und es kommen ebenso die vermeintlich Kleinen. Und was entscheidend ist; Hier gibt es keine „Kasten“-Bildung – jeder palavert mit jedem, jeder pinkelt an die gleiche Keramik, alle eint der Wunsch nach einem tollen Abend. Punkt. Den Rest kennen wir aus dem Reallife: Den einen mag man, den anderen nicht. Die eine ist offenherzig, die andere verschlossen. Sympathen und Soziopathen. So what – das ist in der Welt dort draußen nicht anders.

2. Twittertreffen – das Gesicht hinter den Tweets

Ja es ist schon manchmal eine Offenbarung, demjenigen erstmals gegenüber zu stehen, dessen ‚Bild‘ man sich bisher nur aus 140 Zeichen zusammengeklaubt hat. Hilfreich hierbei waren dieses Mal die originellen Brust-Etiketten samt Ava-Bildern (unter anderem von @DK_FineArt gebastelt, danke!).  Da wird dann der schönste RL-Ava noch übertroffen oder der kuschelige Anonymousbär zum 1,80m-Mann. Aber die Äußerlichkeiten sind schnell abgehakt, wenn man den Menschen hinter dem Account kennenlernt. Eine durchweg interessante, gelegentlich auch etwas desillusionierende Erfahrung.

3. Twittertreffen festigen Followerschaften

Wer nun die Sorge hat, das Outing könnte zu signifikanten Followerverlusten führen, weil man sich doch zu blamabel präsentiert hat, dem sei gesagt: Njet! Es ist erstaunlich festzustellen, dass man oftmals den Menschen schon anhand des langjährigen Followship „kennt“. Zumindest überrascht selten, wie die liebgewonnenen Follower „ticken“. Ich jedenfalls konnte keine Entfolgungen ausmachen, obwohl mein Tanzstil eher nach orthopädisch austherapierter Fußbehinderung aussah.

4. Twittertreffen können Zerwürfnisse bereinigen

Diese Erfahrung war mir neu, hat mich aber am Wochenende sogar mehrmals ereilt; Vielleicht auch gelockert und krampfgelöst dank 2-3 Tequila hatte ich nette Gespräche mit Leuten, die irgendwann im Laufe der Zeit in die Kategorie „ehemalige Followings“ gerutscht waren. Fernab von Timeline-getrickerten Eitelkeiten war die Gelegenheit auf einmal da, sich locker zu unterhalten und die „Friedenspfeife“ zu rauchen. Für mich als Nichtraucher dennoch kein Problem. Im Nachgang zum Treffen fand dann bei mir in 3 Fällen (!) sogar die Reunion der Accounts statt.

5. Twittertreffen & deren Organisatoren gerne regelmäßig

Manche Menschen, die ich treffen wollte, habe ich nicht getroffen. Manche haben leider nicht kommen können, was sehr schade ist. Dafür habe ich tolle Stunden mit tollen Menschen verbracht, die ich vorher gar nicht so sehr im Fokus hatte. Aber machen wir uns nichts vor: Die Veranstaltung bietet -inklusive Pre-Dinner- einen Rahmen von maximal 10 Stunden, da kommt manche Begegnung zu kurz. Bei mir reift jedoch der Entschluss vielleicht im nächsten Jahr ebenfalls ein Twittertreffen auf die Beine zu stellen, in einer Region die bisher zu kurz kam.

Download

Würde mich freuen, Sie dann erstmals auf einem Tweet-up begrüßen zu dürfen. Oder wir sehen uns beim #koellesterin5  im März 2014.

Ihr Moltroff

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From → Twitter

One Comment
  1. „…obwohl mein Tanzstil eher nach orthopädisch austherapierter Fußbehinderung aussah.“ Danke sehr, endlich mal was zu lachen heute!
    Und – grundsätzlich klingt das alles toll. Aber als Nichttrinker, Nichtraucher, Nichttänzer und auch eher Wenigreder wohl eher doch keine Option für mich. Aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen!

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